Die Bretter, die die Welt bedeuten
Montag, 25. August 2008
Ein sehr ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. So viele Leute und so viel Aktion über mehrere Tage haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Am Freitag waren wir zum ersten Mal in DK im Kino. Ein amerikanischer Film, also leicht zu verstehen: Kinofilme werden hier nicht synchronisiert, sondern in der Originalsprache mit Untertiteln gezeigt. Wir waren in „Hancock“ und haben, da es wirklich schwer ist nicht den Text zu lesen nebenbei auch noch ein bisschen Dänisch gelernt.
Nach dem Kino haben wir Heidi (DK) und Per (SE) getroffen und nach nem kurzen „Schnack“ beschlossen noch bei uns ein Bierchen zu trinken, damit keiner mehr fahren muss. Später kam noch Søren (DK) dazu. So endete der Abend recht spät.
Nach nem Bier haben Per und ich dann beschlossen morgens ne Runde im Meer zu schwimmen. Wetter ist ja egal, nass wird man sowieso. Bei Außentemperaturen von ca. 18°C war ich sehr froh mir einen Neoprenanzug zugelegt zu haben. Wie sind dann nen guten Kilometer geschwommen und haben uns das Kraftwerk von der Seeseite angesehen. Der Boden ist allerdings ebenfalls sehr interessant. Das Wasser ist in Küstennähe nicht sehr tief und man kann prima das Leben am Meeresboden beobachten: Muscheln, Algen und was darin so lebt, aber auch kleine Fische und Krabben bei Revierkämpfen. Also sehr lohnenswert.
Für den Samstag nachmittag waren wir schon mit Tracy (Singapur), Jacob (DK) und Per verabredet um das Hafenfest in Fredericia zu besuchen. Das Hafenfest war bei mittelmäßigem Wetter dann nicht so richtig spannend, so dass wir nen Kaffee trinken gegangen sind. Später habe ich mir in dem Café das schöne und erfolgreiche Olympia-Hockey-Endspiel angesehen, während die anderen in einer nahen Videothek Buzz und Singstar ausgeliehen haben. Zurück in unserem Wohnzimmer haben wir dann von 16 Uhr bis nachts um zwei vor der Playstation gesessen und einen sehr lustigen Tag gehabt.
Sonntag Vormittag haben wir dann mal wieder etwas in Haus und Garten gearbeitet, um uns nachmittags einer neuen Sportart zuzuwenden: Windsurfing! Wir wohnen ja nur drei Minuten vom Meer entfernt und beim Bootklub Skærbæk kann man Brett und Segel leihen. Also eine ideale Freizeitbeschäftigung. Fürs erste Mal ging es auch ganz gut und wir hatten bei wenig Wind optimale Übungsbedingungen.
Abends haben wir dann mit Apfelkuchen aus eigenen Äpfeln dem Wochenende kulinarisch die Krone aufgesetzt. Besser kann es eigentich nicht sein… ok, morgen bei Sonnenschein auf dem Wasser vielleicht schon.
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