Na endlich!

Gestern war es soweit. Im vierten Floorball/Unihockey-Spiel meines Lebens gab es nach dem Halbmarathon im Mai den zweiten sportlichen Erfolg in DK: Wir haben 7:4 (2:1, 2:2, 3:1) gewonnen. 

Ich hatte als Verteidiger nicht allzu viele Torchancen, habe aber dennoch zweimal mit viel Kraft am Tor vorbeigeschossen. kraftvollertorschussIch näher mich also mit großen Schritten meinem ersten Torerfolg. Ach so nach den Spielen wählen wir immer den „Mann des Spiels“. Das wurde gestern dieser freundlich grinsende Herr. Also ein prima Abend.

Ach ja: mehr Fotos gibt es in der Galerie auf der Homepage.

Add comment Mittwoch, 17. Dezember 2008

Julemiddag

ormalerweise heißen die Weihnachtsfeiern hier Julefrokost. Frokost ist eigentlich das Mittagessen. Warum also ne Weihnachtsfeier die natürlich Abends stattfindet den Namen vom Mittagessen bekommt, weiß keiner. Gestern waren wir aber zum ersten Mal bei einer Weihnachtsfeier. Die laufen immer traditionell gleich ab.

Man wird eingeladen und die Gastgeber, gestern Helle und Nicklas, bereiten traditionelle Gerichte vor. Alle sitzen um einen großen Tisch und essen eigentlich die ganze Zeit. Ach ne, Schnaps trinken ist auch noch wichtig. Und Weihnachtsbier.

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Wir in der Hauptstadt

Endlich war ich mal in Kopenhagen. Wir sind morgens um halb 9 von Fredericia los gefahren. Das war schon hart, am Wochenende um sieben Uhr aufzustehen… Aber: es hat sich gelohnt! Denn wir waren schon um zwanzig nach 10 in Kopenhagen. Sofort haben wir uns auf Sightseeing-Tour begeben. Naja, fast sofort. Denn wie es nun mal so ist, hatten wir erstmal Hunger und Kaffeedurst. Glücklicherweise fanden wir auf unserer Tour ein richtig süßes Café und haben es uns richtig gut gehen lassen.

Danach sind wir dann frisch gestärkt wirklich los gegangen. Jörg, der ja schon öfter in „unserer“ Hauptstadt war, verdingte sich als Touristguide. So zeigte er mir zuerst das Rathaus. Wohl bekannt aus unserer sonntäglichen Krimiserie Kommissarin Lund. Spannend, an den Drehorten vorbei zu schlendern. Wir sahen den Reichstag, ganz viele grüne Dächer (vormals aus Kupfer, aber nun mit Grünspan überzogen). Danach haben wir eine kurze Kondolenz bei der Königin gehabt und mit ihr über die Staatsgeschäfte gesprochen.

Hinterher sind wir durch den Park des Kastells geschlendert, wo wir dann auch die kleine Meerjungfrau aus H.C. Andersens gleichnamigen Märchen gesehen haben. Da uns das kulturelle Leben in Skærbæk ganz schön abgeht, durfte natürlich auch ein Museumsbesuch nicht fehlen. War echt krass! Denn wir waren in dem Museum des dänischen Widerstandes im Dritten Reich. Echt beklemmend! Danach brauchten wir dann erst mal wieder einen längeren Spaziergang mit Schaufensterbummel um die Stimmung wieder zu heben. Aber bei der Vielfalt auf den Straßen Kopenhagens war das kein Problem. Der krönende Abschluss war ein leckeres Essen in einer Sushi-Bar. Danach ging es dann auch wieder zurück, so dass wir gegen kurz nach zehn wieder zu Hause waren.

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Ein erholsames Wochenende am Ende der Welt

Im Norden von Dänemark gibbet nix. Gar nix. Naja, ein paar Häuser schon, und Aalborg auch noch. Viele Häuser sind Ferienhäuser und deshalb sind wir letztes Wochenende mal dort hingefahren. Per hat seine Freundin bereits am Freitag in Aalborg abgeholt und wir sind mit Tracy und Jacob am Samstag morgen losgefahren. Das Häuschen war schön nah am Strand und mit Sauna. Geplant hatten wir nichts und deshalb Wanderschuhe aber auch Kubb und Wizard dabei.

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CO2 sparen? Ja gerne!!

Aber nicht so, liebe Deutsche Bahn!

Ich muss jetz hier mal meinen erneut aufgetretenen Frust loswerden. Eigentlich halte ich die Bahn für ein sehr gutes Reisemittel und benutze sie hier in DK auch immer. Man kann sich entspannen, ein Buch lesen oder etwas arbeiten. Dazu schont es die Umwelt und wenn man alleine reist ist es preislich auch noch interessant. Hier zahlt die Firma ja auch das FirstClass-Ticket und bucht die Reise. Privat möchte ich natürlich nicht mehr ausgeben als nötig und versuche daher das Preissystem zu verstehen. Dazu erstmal die Vorgeschichte:

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Kurt Tucholsky

"Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind."

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